Webradio und Livestream

Spezialtipp

Unearthing

Bild: SWR/Christian Koch

Samstag, 19:05 Uhr SWR2

SWR2 Krimi

Unearthing

v.li.: Odine Johne (Anouk Jamal), Martin Buntz (Regie) und Patrycia Ziolkowska (Anulus (KI)

Tagestipp

Heute, 21:05 Uhr SWR2

SWR2 NOWJazz

Beherzte Klänge - Musik aus Iran und der iranischen Diaspora Von Franziska Buhre Seit Jahrzehnten sind Musiker*innen in Iran so umfangreichen Repressionen ausgesetzt, wie in kaum einem anderen Land der Welt. Umso entschlossener verschaffen sie sich Gehör, erspielen sich Freiräume, kooperieren mit Künstler*innen im Ausland, veröffentlichen Alben. Etliche haben ihre Heimat inzwischen verlassen und arbeiten in der iranischen Diaspora mit Klängen von Lärm bis zu Rap, von Elektronik bis Jazz. Eine Sendung aus Anlass der seit September anhaltenden Proteste im Iran, mit Musik u. a. vom Quartett Diminished, Mahbod Shirvani, Anna Sharifi, Shiva Feshareki und dem Tember Ensemble.

Konzerttipp

Heute, 20:05 Uhr BR-Klassik

BR-KLASSIK - Konzertabend

Bamberger Symphoniker Leitung: Petr Popelka Solistin: Anna Vinnitskaya, Klavier Lili Boulanger: "D"un matin de printemps"; Sergei Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 1 fis-Moll; Lili Boulanger: "D"un soir triste"; Robert Schumann: Symphonie Nr. 1 B-Dur - "Frühlingssymphonie" Aufnahme vom 22. Oktober 2022 Sie gilt als ganz großes, verheißungsvolles Talent der französischen Musikgeschichte am Ausklang von Spätromantik und Impressionismus - 1913 war sie die erste Frau, die den in Frankreich so begehrten, prestigeträchtigen "Prix de Rome" gewann: Lili Boulanger, die jüngere Schwester der legendären Kompositionslehrerin Nadia Boulanger. Von Kindheit an kränkelnd, wurde Lili keine 25 Jahre alt, und doch hinterließ sie eine ganze Reihe beachtlicher Werke, darunter zwei orchestrale impressionistische Stimmungsbilder, die bei den Bamberger Symphoniker gegen Ende Oktober auf dem Programm standen: "D"un Soir triste" (Von einem Abend der Tristesse) heißt das eine, das andere heißt "D"un Matin de Printemps" (Von einem Frühlingsmorgen) und gab mit Schumanns "Frühlingssymphonie" zum Abschluss des Abends die thematische Klammer des Konzerts. Am Pult: der musikantisch-vitale Petr Popelka aus Prag, der seine musikalische Laufbahn als Solokontrabassist der Staatskapelle Dresden begann, 2020 Chefdirigent des Norwegischen Rundfunkorchesters wurde und seit dem Beginn der Saison 2022/23 auch Chef des Prager Rundfunkorchesters ist. Das konzertante Highlight des Abends bildete das Opus 1 des letzten russischen Romantikers Sergei Rachmaninow, sein Erstes Klavierkonzert in fis-Moll - ein tolles Stück, gleichermaßen virtuos-stimmungsvoll und klanggewaltig-virtuos. Am Flügel: Die russische Pianistin Anna Vinnitskaya, die seit mehr als zwanzig Jahren in Deutschland lebt und sich in Westeuropa u.a. durch ihre Auftritte an der Seite der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Kirill Petrenko profilierte. Die ehemalige Schülerin von Evgeni Koroliov gilt als Spezialistin für die Klaviermusik ihres Geburtslandes. "Wenn ich russisches Repertoire spiele", sagt sie, "fühle ich mich wie zu Hause. Emotional verstehe ich diese Musik hundertprozentig."

Hörspieltipp

Heute, 21:00 Uhr NDR 90,3

Plattdeutsches Hörspiel

"Gah nich de Beek hoch..." Von Fritz Arend Walter A. Kreye: Der Mann Ruth Bunkenburg: Die Frau Margarethe Dahle: Schwester und Deern Bernd Wiegmann: Angler Jochen Schenck: Schwimmer u. a. Regie: Hans-Jürgen Ott RB/NDR 1969 Ein Mann fährt an einem schönen Herbstabend im Kielwasser zweier Freunde flussaufwärts. Als er an einem Bach das Schild "Einfahrt verboten" sieht, biegt er dennoch in das verbotene Gewässer ein, das er seit Jahren nicht befahren hat und taucht dort in seine eigene, skrupellose Vergangenheit ein. Als er danach wegen eines schweren Schocks im Krankenhaus liegt, kann er nicht mehr sagen, was ihn zu dieser Aktion bewogen hat. Doch ihm wird klar, dass ihn seine verdrängten Erinnerungen, die ihn in dieser Nacht eingeholt haben, nicht mehr loslassen werden. Der Autor Fritz Arend (geb. 1925 in Bremen, gestorben 1993 in Achim-Uphusen) absolvierte nach der Volksschule eine Lehre als Bootsbauer. Von 1942 - 1945 war er Soldat, nach dem Krieg für kurze Zeit Hofarbeiter. Ab 1946 Polizeibeamter in Bremen und später Lehrer an einer Polizeischule. Seit 1953 schrieb Arend bis in die Mitte der 80er-Jahre mehr als 20 niederdeutsche Hörspiele. Mit dem außergewöhnlich lyrischen Stück "Gah nich de Beek hoch..." wurde der Autor 1968 mit dem ersten Preis des damaligen Niederdeutschen Rundfunkpreises ausgezeichnet. 21:00 - 21:05 Uhr NDR 90,3 Nachrichten für Hamburg

Featuretipp

Heute, 13:34 Uhr WDR5

Neugier genügt - Das Feature

Charisma, das gewisse Etwas

Podcast

NDR Info

Norddeutschland: Holtenauer Hochbrücke gesperrt

In Kiel müssen viele Autofahrer heute früh möglicherweise einen deutlichen Umweg in Kauf nehmen. Nach Angaben der Polizei wurde die Holtenauer Hochbrücke über den Nordostsee-Kanal voll gesperrt.

Hören

Hörspiel-Download

NDR

Georges Simenon: Brief an meine Mutter

Nach einem autobiographischen Text von Georges Simenon. Als Georges Simenon in seine Heimatstadt Lüttich kommt, um seine 90-jährige Mutter während ihrer letzten Tage zu begleiten, richten sich im Krankenhauszimmer zwei Augen von verwaschenem Grau auf ihn. "Warum bist du gekommen, Georges?" So beginnt ein letztes, regloses "Duell" zwischen Mutter und Sohn. Wer war diese Frau? Wieso war ihr Kontakt zeitlebens gestört? Drei Jahre nach ihrem Tod schrieb Simenon seiner Mutter diesen Brief. Es ist sein wohl bedeutendster autobiographischer Text, keine finale Abrechnung, vielmehr der Versuch, zu verstehen. Mit: Werner Wölbern. Musik: Fatima Dunn. Übersetzung aus dem Französischen: Melanie Walz. Bearbeitung und Regie: Elisabeth Weilenmann. Redaktion: Susanne Hoffmann. Produktion: NDR 2020.

Hören