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Deutschlandfunk

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Wirtschaft und Gesellschaft

05.00 Uhr
Nachrichten

05.05 Uhr
Auftakt

06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Kommentar

06.10 Uhr
Geistliche Musik

Heinrich Schütz Wohl denen, die da wandeln b major Charles-Marie Widor "Choral", aus: Symphonie Romane für Orgel, op. 73 Daniel Roth, Orgel Henry Purcell "Thy word is a lantern unto my feet" .Verse anthem, Z 61 James Bowman, Countertenor Charles Daniels, Tenor Michael George, Bass King's Consort Leitung: Robert King Dietrich Buxtehude Ciacona e-Moll, BuxWV 160 Flautando Köln Johann Sebastian Bach "Schmücke dich, o liebe Seele". Kantate am 20. Sonntag nach Trinitatis, BWV 180 Jan Patrick O'Farrell, Knaben-Sopran Paul Esswood, Countertenor Kurt Equiluz, Tenor Max van Egmond, Bass Knabenchor Hannover Leonhardt-Consort Leitung: Gustav Leonhardt

07.00 Uhr
Nachrichten

07.05 Uhr
Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07.30 Uhr
Nachrichten

07.50 Uhr
Kulturpresseschau

08.00 Uhr
Nachrichten

08.30 Uhr
Nachrichten

08.35 Uhr
Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort Pandemische Reformation. Wer glauben will, muss zweifeln Von Arnd Brummer Evangelische Kirche

08.50 Uhr
Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kalenderblatt

Vor 25 Jahren: Der Bildhauer Bernhard Heiliger gestorben

09.10 Uhr
Die neue Platte

Sinfonische Musik

09.30 Uhr
Essay und Diskurs

Bildersturm und Gerechtigkeit Warum unsere Denkmäler uns im Stich lassen Von Julia Pelta Feldman Denkmäler sind für die Ewigkeit gedacht und sollen uns an die Vergangenheit erinnern. In den letzten Monaten aber wurden viele Denkmäler und Statuen im Namen der Gerechtigkeit demontiert oder zerstört, sowohl in Nordamerika als auch in Europa, und das oft von Demonstranten, die die Sache selbst in die Hand nehmen. Aber was genau wird zerstört oder verworfen, wenn alte Denkmäler abgerissen oder Straßen umbenannt werden? Wer hat das Recht, Geschichte neu zu schreiben? Und warum sollten die Spuren der Vergangenheit überhaupt unsere Gegenwart beherrschen? In diesem Beitrag setzt sich die Kunsthistorikerin Julia Pelta Feldman mit dem aktuellen Bildersturm auseinander. Mit Empathie und Geschichtssinn erklärt sie, warum unsere Denkmäler uns im Stich gelassen haben - und legt Alternativen vor, die sowohl unserer Vergangenheit als auch unserer Gegenwart gerecht werden könnten.

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Gottesdienst

Übertragung aus der Pfarrkirche St. Laurentius in Bad Neuenahr-Ahrweiler Zelebrant: Pfarrer Jörg Meyrer Katholische Kirche

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Interview der Woche

11.30 Uhr
Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12.00 Uhr
Nachrichten

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Informationen am Mittag

13.30 Uhr
Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person Der Autor und Philosoph Martin Burckhardt im Gespräch mit Florian Felix Weyh Ein Sounderlebnis als Initialzündung: Mitte der 80er-Jahren arbeitete Martin Burckhardt mit Johannes Schmölling von Tangerine Dream an einem Hörstück. Schmölling spielte einen Synthesizer, jene revolutionäre Maschine, die Musik körperlos aus Strom erzeugte. Burckhardt fing Feuer - und interessierte sich alsbald mehr für die Maschine als für die Musik. Heute ist der 1957 geborene Autor und Philosoph ein tiefgründiger, zugleich aber verspielter Vor- und Nachdenker der digitalen Welt. Der Computer begann nicht mit Konrad Zuse, sagt Burckhardt, sondern mit Uhrwerk und mechanischen Webstühlen - oder vielleicht sogar schon mit Erfindung des Alphabets. Seit seinem Erstling "Metamorphosen von Raum und Zeit" (1994) versucht er den Blick der digitalen Gesellschaft auf ihre wahren Ursprünge zu lenken. Mal anspruchsvoll wie in der "Philosophie der Maschine", mal unterhaltsam-leicht wie in der "Kurzen Geschichte der Digitalisierung" (beide 2018). Scheinbar mühelos vereint sich in Burckhardts Universum das Schwere mit dem Leichten: Neben akademischen Lehraufträgen, Übersetzungen vergessener Philosophietexte und der Gründung des Kadmos Verlags, entwarf er Computerspiele und schrieb den Thriller "Score" (2015). Dass er dabei immer wieder aufs Zeitalter der Renaissance zurückkommt, liegt vielleicht daran, dass er wie die damaligen Gelehrten keine Grenzen zwischen den Disziplinen akzeptiert.

14.00 Uhr
Nachrichten

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Rock et cetera

Musikalische Magie Der amerikanische Songwriter Grant-Lee Phillips Von Anke Behlert Malerei, Schauspielerei und nicht zuletzt Musik - der gebürtige Kalifornier Grant-Lee Phillips hat viele Talente. Seine ersten Auftritte hatte er allerdings als Zauberer und führte in Parks oder auf Partys seine magischen Tricks vor. In gewisser Weise tut er das immer noch, Song-gewordene Magie sozusagen. Und das macht er schon seit den frühen 90er-Jahren, zuerst mit seiner Alternative-Rock-Band Grant Lee Buffalo, deren vermutlich bekanntester Fan R.E.M.-Sänger Michael Stipe gewesen ist. Im Jahr 2000 erschien dann Phillips Soloalbum "Ladies Love Oracle", seitdem bringt der 1963 geborene Künstler in regelmäßigen Abständen wunderbare Werke zwischen Rootsrock, Folk und Countryblues heraus. Außerdem war Phillips als Straßentroubadour in der Serie "Gilmore Girls" zu sehen, was ihm nochmal ein anderes Publikum bescherte. Auf seinem neuen Studioalbum "Lightning, Show Us Your Stuff" reflektiert er in zehn zeitlos schönen Songs die Kostbarkeit und Zerbrechlichkeit des Lebens.

16.00 Uhr
Nachrichten

16.10 Uhr
Büchermarkt

Buch der Woche

16.30 Uhr
Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Kulturfragen

Debatten und Dokumente

17.30 Uhr
Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18.00 Uhr
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18.10 Uhr
Informationen am Abend

18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Kommentar

19.10 Uhr
Sport am Sonntag

20.00 Uhr
Nachrichten

20.05 Uhr
Freistil

Hinterlassenschaften Vom Umgang mit Vorgefundenem Von Florian Felix Weyh Regie: Thomas Wolfertz Produktion: Deutschlandfunk 2020 Etwas ist da, und es ist nicht von mir - eine Hinterlassenschaft. Spuren der Vergangenheit im Leben der Gegenwart. Manchmal kurzlebig, oft beständig. Normalerweise nehmen wir sie nicht wahr, manchmal aber stolpern wir darüber. Wie über den Hundehaufen auf dem Gehweg. Über vermachte Schulden. Über geerbte Talente. Wie soll man damit umgehen? Sollte man die negativen Hinterlassenschaften forträumen, um den Berg nicht weiter anwachsen zu lassen? Sich ihnen aktiv verweigern? Sollte man das positiv Hinterlassene ehren oder vermehren, um so voll davon zu profitieren? Oder muss man die Hinterlassenschaften einfach belassen, wo sie sind, womit man zugleich ihre Existenz befestigt? Manche Hinterlassenschaft, etwa die der Eltern im eigenen Gencode, muss man akzeptieren. Sind Hinterlassenschaften also einfach Glück oder Pech? Oder stellen sie einen nicht eher vor die Aufgabe, originelle Umgangsweisen damit zu suchen? Obwohl alle Menschen im Laufe ihres Lebens mit Hinterlassenschaften zu tun bekommen, gibt es kaum Handreichungen, wie man damit umgehen soll. Anhand überraschender Beispiele entwickelt das Feature ein ironisches Handout zu Hinterlassenschaftsbewältigung: Tabula rasa wäre eine Fiktion. Hinterlassenschaften

21.00 Uhr
Nachrichten

21.05 Uhr
Konzertdokument der Woche

Rückblick in die Zukunft Zehn Jahre Darmstädter Ferienkurse unter Leitung von Thomas Schäfer Mathias Spahlinger faux faux faux bourdon Ensemble asamisimasa Aufnahme vom 12.8.2016 Celeste Oram "Tautitotito" (Disputation Songs) Radiophone Performance Éliane Radigue Occam Delta VII Aufnahme vom 17.7.2018 Am Mikrofon: Leonie Reineke 1946 gegründet, haben die Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik der Nachkriegsavantgarde ihre ersten Schritte ermöglicht. Seitdem finden sich hier alle zwei Jahre Musiker und Komponisten aus aller Welt zusammen. Es wird musiziert, gedacht, diskutiert und experimentiert - wesentliche Entwicklungsschübe und -richtungen zeitgenössischen Komponierens schlagen sich nieder in der Geschichte von Darmstadt. Vor zehn Jahren übernahm Thomas Schäfer die künstlerische Leitung. Seither scheinen die Kurse wesentlich stärker am Puls der Zeit zu sein: Teilnehmern wird mehr Raum für eigene Veranstaltungen geboten, Frauen werden gezielt gefördert, alternative Konzertformate werden entwickelt. Corona hat leider die Pläne durchkreuzt, in diesem Jahr die 50. Ausgabe der Ferienkurse zu veranstalten. Das gibt dem Medium Radio Gelegenheit, zurückzublicken: auf ein Jahrzehnt kreativen Musik-Erfindens mit neuen Ideen, neuen Künstlerinnen und Künstlern und neuen Herausforderungen, die unsere Gegenwart an die nachwachsenden Generationen stellt.

22.00 Uhr
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23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Das war der Tag

23.26 Uhr
Presseschau

23.30 Uhr
Sportgespräch

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage (Wdh.)

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Interview der Woche

(Wdh.)

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Hintergrund

(Wdh.)

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Kulturfragen

Debatten und Dokumente (Wdh.)

02.30 Uhr
Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person (Wdh.) Nachrichten 3:00 Uhr

04.00 Uhr
Nachrichten

04.05 Uhr
Radionacht Information

Nachrichten um 4:30 Uhr