Hörspiele im Radio

Hörspiele

Mittwoch 20:00 Uhr NDR kultur

Hörspiel

Der Buchhändler von Archangelsk Nach dem gleichnamigen Roman von Georges Simenon Übersetzung aus dem Französischen: Alfred Kuoni Bearbeitung und Regie: Irene Schuck Mit Wolfgang Pregler, Jens Wawrczeck, Sina Martens, Peter Kaempfe, Bettina Stucky, Jonas Minthe, Götz Schubert, Jan-Peter Kampwirth, Achim Buch, Gustav-Peter Wöhler u.a. NDR 2020 Jonas Milk, 40, ein sanfter und sensibler jüdischer Flüchtling aus Russland, Antiquar in einer französischen Kleinstadt, liebt Bücher, Briefmarken und seine junge, untreue Frau Gina, die eines Tages mit seinen teuersten Briefmarken spurlos verschwindet. Ist sie vielleicht nur zu einer Freundin gefahren? "Sie ist nach Bourges gegangen", sagt Milk, wenn er im Bistro gefragt wird, wann seine Frau wiederkommt. Aber sie kommt nicht wieder, der Argwohn der Nachbarn wächst und Jonas realisiert, dass er nie wirklich zur Dorfgemeinschaft dazugehörte, dass er immer der Fremde blieb als der er gekommen ist. Mehr Information unter ndr.de/radiokunst. 20:00 - 20:03 Uhr Nachrichten, Wetter Hörspiel

Mittwoch 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Herr Leavenworth ist tot Von Anne Katharine Green Mit Gerd Vespermann, Max Mairich, Ilse Zielsdorff, Ruth Küllenberg, Hans Cossy und anderen Regie: Walter Netzsch BR 1970 Mord im geschlossenen Raum! Der ehrwürdige Mr. Leavenworth, ein wohlhabender Kaufmann, sitzt erschossen in einer abgeschlossenen Bibliothek. Selbstmord scheidet aus. Der Untersuchungsbeamte ruft die Bewohner des Hauses am Tatort zusammen und befragt sie minutiös. Statt jedoch eine Klärung des mysteriösen Todesfalles herbeizuführen, wird alles nur noch verworrener. Welche der Nichten hat einen Vorteil aus dem plötzlichen Tod des reichen Onkels? Ein junger Anwalt wird zum Helfer des Detektivs Gryce, doch Fakten und Schlussfolgerungen führen in immer andere überraschende Richtungen. Kann eine der Cousinen je ohne Vorwürfe leben, falls die andere der Tat überführt werden sollte? Der Fall Leavenworth (1878) gilt als erster Detektivroman einer Frau, seine Autorin Anne Katharine Green als "Mutter der Detektivgeschichten" und bedeutendste Vertreterin des Genres zwischen Edgar Allan Poe und Sir Arthur Conan Doyle. Anne Katharine Green (1846-1935), amerikanische Autorin. Viktorianische Krimis u.a. The Leavenworth case. A lawyer"s story (1878), The Filigree Ball (1898).

Mittwoch 21:00 Uhr HR2

Krimi-Hörspiel | Die Dame in der schwarzen Robe

Gerichts-Klassiker um den Mord an einer alten Dame Kelvin Maudsley wird beschuldigt, seine reiche Tante beraubt und erdrosselt zu haben. Ihre langjährige Haushälterin will in dem flüchtenden Täter Maudsley erkannt haben, der aber vehement seine Unschuld beteuert.

Mittwoch 21:00 Uhr NDR 90,3

Plattdeutsches Hörspiel

"Gah nich de Beek hoch..." Von Fritz Arend Walter A. Kreye: Der Mann Ruth Bunkenburg: Die Frau Margarethe Dahle: Schwester und Deern Bernd Wiegmann: Angler Jochen Schenck: Schwimmer u. a. Regie: Hans-Jürgen Ott RB/NDR 1969 Ein Mann fährt an einem schönen Herbstabend im Kielwasser zweier Freunde flussaufwärts. Als er an einem Bach das Schild "Einfahrt verboten" sieht, biegt er dennoch in das verbotene Gewässer ein, das er seit Jahren nicht befahren hat und taucht dort in seine eigene, skrupellose Vergangenheit ein. Als er danach wegen eines schweren Schocks im Krankenhaus liegt, kann er nicht mehr sagen, was ihn zu dieser Aktion bewogen hat. Doch ihm wird klar, dass ihn seine verdrängten Erinnerungen, die ihn in dieser Nacht eingeholt haben, nicht mehr loslassen werden. Der Autor Fritz Arend (geb. 1925 in Bremen, gestorben 1993 in Achim-Uphusen) absolvierte nach der Volksschule eine Lehre als Bootsbauer. Von 1942 - 1945 war er Soldat, nach dem Krieg für kurze Zeit Hofarbeiter. Ab 1946 Polizeibeamter in Bremen und später Lehrer an einer Polizeischule. Seit 1953 schrieb Arend bis in die Mitte der 80er-Jahre mehr als 20 niederdeutsche Hörspiele. Mit dem außergewöhnlich lyrischen Stück "Gah nich de Beek hoch..." wurde der Autor 1968 mit dem ersten Preis des damaligen Niederdeutschen Rundfunkpreises ausgezeichnet. 21:00 - 21:05 Uhr NDR 90,3 Nachrichten für Hamburg

Mittwoch 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Bahnuntergangsstimmung Von Richard Oehmann Regie: der Autor Mit: Gert Anthoff, Ilse Neubauer, Maria Hafner, Jule Ronstedt, Max Uthoff, Heinz-Josef Braun, Nikola Norgauer Komposition: Maria Hafner Musikerin: Theresa Loibl Ton und Technik: Michael Krogmann, Jan Piepenstock, Gerhard Wicho, Daniela Röder Produktion: BR 2022 Länge: 49"44 Ein Steinschlag schließt sieben Menschen unter einer Brücke ein. Anstatt zusammenzuhalten, geraten sie in Streit darüber, was passiert ist. Richard Oehmanns Hörspiel über falsche Zitate, irrwitzige Thesen und frei erfundene Fakten. Ein friedlicher Tag irgendwo in Deutschland. Plötzlich ein Erdrutsch, alle fliehen in die nächste Unterführung. Das Offensichtliche: Sieben Leute sind eingeschlossen. Aber was passiert ist: Das schätzen die Eingeschlossenen völlig unterschiedlich ein. Sie können sich nicht einmal darauf einigen, dass sie von Steinen eingeschlossen sind, die links und rechts die Ausgänge blockieren. Die Meinungen gehen auseinander und kommen nie wieder zusammen. "Die Welt ist randvoll mit falschen Zitaten, irrwitzigen Thesen und erfundenen Fakten. Im Vergleich dazu ist Bahnuntergangsstimmung nur ein kleiner surrealer Verhau, den man wenigstens ansatzweise durchsteigen kann." (Richard Oehmann) Richard Oehmann, 1967 in Weilheim geboren, Dramatiker, Musiker, Puppenspieler, Co-Autor und Co-Intendant von "Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater". Sänger bei "Café Unterzucker", zahlreiche Puppentheaterstücke und Kinderhörspiele (Autorenproduktionen). Seit 2018 Co-Autor und Co-Regisseur des Singspiels beim "Derblecken am Nockherberg". Hörspiel über Zivilcourage und "alternative" Fakten Bahnuntergangsstimmung

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